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Rissklettern

Katrin Sedlmayer am RissKlettern wie am echten Fels

Da es uns wichtig ist felsnahes Klettern zu ermöglichen, haben wir neben den naturgetreuen Strukturen in den Freeform-Sektoren zusätzlich zwei wirklichkeitsnahe Riss-Pfeiler konstruieren und einbauen lassen. Diese befinden sich jeweils neben den Austrittstüren in der Haupthalle und werden sehr gut angenommen.
Probiert es doch einfach mal aus:
Allgemein:
  • Je sauberer die Technik, desto weniger „Schmerzen“ entstehen.
  • Ein guter „Klemmer“ ist besser als jeder Griff
  • In Rissen muss sich anfangs jeder „schinden“. Auch hier gilt wie so oft:: Übung macht den Meister.
  • Jede Rissart (Finger-, Hand- oder Faustriss) erfordert eine eigene Technik, die wir euch im Folgenden kurz vorstellen wollen.
Bilder zu den einzelnen Risstechniken findet Ihr unten

1. Fingerriss
Für Fingerrisse ist viel Oberarm- und Fingerkraft von Nöten!
Bild 1: Hier sind die Muskeln anzuspannen, die Handballen liegen auf dem Rissrand auf und die Finger werden bis auf den Daumen auf die gleiche Rissseite gedrückt. Der Daumen wird zur Erhöhung der Klemmwirkung an die gegenüberliegende Rissseite gepresst.

Bild 2: Der Daumen sollte in parallelen Rissen nach unten zeigen. Die Finger werden abgedreht und die Muskeln werden wieder angespannt.

2. Faustriss
Bild 3: Die Hand sollte entspannt in den Riss gesetzt werden, der Daumen zeigt nach oben, anschließend die Faust ballen. Damit wird die Faust im Riss verklemmt.
Je nachdem wie breit oder wie schmal der Riss ist, wird die Hand vom Daumen umschlossen oder seitlich angelegt.

Bild 4: Bei engen Stellen deutet der Daumen nach oben. Die Finger werden bis zum 2. Gelenk in den Riss gepresst, die Handballen werden ausserhalb des Risses an den Felsen gedrückt.

3. Breiter Faustriss
Bild 5: Die hier benötigte Klemmwirkung wird durch den Gegendruck von den Fingerspitzen und dem Handrücken erreicht. Der Daumen wird dabei nach unten in den Riss gesetzt.

Bild 1 Bild 2

Bild 3Bild 4

Bild 5